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Vortrag von Allgäu ⇏ rechtsaussen Mit denen von ihnen propagierten Werten qualifizieren sich Frei.Wild als Leib- und Magenband der Identitären Bewegung. Wie die Identitären definieren die Südtiorler Identität vor allem über Abgrenzung. Abgrenzung gegen das Andere, das Fremde. Ihre Identität sei stets und ständig bedroht, ohne die Werte der Heimat sterbe »unser kleines Volk«. Heimat: ein zentraler Begriff in der traditionellen Volksmusik – aber auch im Turbo-Volksrock von Frei.Wild. Allerdings gehen die Südiroler noch einen Schritt weiter und kombinieren das mit einer gewissen Blut-und-Boden-Ideologie. Anhand einer Analyse alter und neuer Texte zeigt der Vortrag: Bei allem Blut-und-Boden sind Frei.Wild keine Nazis im klassischen Sinne mehr. Eher schon: die Pop-Variante der neurechten Ideologie des Ethnopluralismus. Wie die Identitären propagieren Ethnopluralisten das Gebot der ethnischen Reinheit, die es zu verteidigen gelte gegen das gefährlich Fremde. Ethnopluralismus ist also exakt das Gegenteil von kultureller Vielfalt und deswegen attraktiv für Rechte und für Rechtsradikale. Der Eintritt ist zwar wie immer frei, wir bitten aber dieses Mal um Spenden, um die wichtige Arbeit von Allgäu ⇏ rechtsaussen zu unterstützen! Hier geht's zur -> Facebook-Veranstaltung Mehr Infos zum react!OR findest du unter reactor.noblogs.org
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Frei.Wild: Völkischer Nationalismus als hippe Popkultur?

